SPD-Bildungspolitiker tagten in Schwerin - Jutta Liebetruth war dabei

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Auf ihrer 6. Nordkonferenz tagten die SPD-Bildungsexperten aus den fünf norddeutschen Bundesländern diesmal in der Landeshauptstadt Schwerin. Als eine der Wortführerinnen war Jutta Liebetruth aus Kirchlinteln in ihrer Eigenschaft als Bildungsexpertin der Kreis-SPD und stellvertretende Landesvorsitzende der sozialdemokratischen Arbeitsgemeinschaft für Bildungsfragen in Niedersachsen (AfB) dabei.

 

Ziel der Konferenz war der Ausbau der Kooperation, sowie die Erarbeitung gemeinsamer Ziele und Konzepte für eine bessere Bildungspolitik in den norddeutschen Bundesländern.

Wie Jutta Liebetruth nach ihrer Rückkehr berichtete, wurden von den SPD-Bildungsexperten in Schwerin als Kernthemen über "Vergleichbarkeit des Abiturs in Deutschland" und "Integration durch Bildung" debattiert. Zentrale Forderung der Nordkonferenz war es, das Abitur bundesweit vergleichbar zu machen, damit in diesem Bereich Gerechtigkeit für die AbsolventInnen besteht. "Es ist nicht länger hinnehmbar, dass unterschiedliche Prüfungsleistungen zu einem gleichen Abschluss führen sollen. Die Länder müssen sich deshalb bewegen und erkennen, dass regionale Sondderwege und Traditionen nicht die Grundlage für einen einheitlich anerkanten Schulabschluss sein können. Wir brauchen einheitliche Standards für das Einbringen von Leistungen, die Prüfungsinhalte und die zugehörigen Bewerteungen", hatte Jutta Liebetruth in Schwerin verdeutlicht.

Weiter hatte sich Liebetruth auf der AfB-Nordkonferenz dafür eingesetzt, dass alle Lehrkräfte mit hoher Priorität im Bereich "Deutsch als Zweitsprache" fortgebildet werden, um sie in die Lage zu versetzen deutsche Kinder und Kinder mit Migrationshintergrund gleich gut zu unterrichten.

Weiterhin müsse das Thema Integration verbindlich in die Lehrkräfteausbildung aufge-nommen werden, so Jutta Liebetruth, denn für eine gute  Zukunft unseres Landes werden wir von einem Einwanderungsland ausgehen müssen. Dazu ist es halt erforderlich, dass die Lehrkräfte qualifiziert mit allen Kindern und Jugendlichen arbeiten können.

"Die Integration von Migranten und Flüchtlingen ist eine große Herausforderung, aber gleichzeitig eine ebenso große Chance und Bereicherung für unsere gesamte Gesellschaft. Sprachunterricht ist dabei genauso wichtig wie kulturelle Bildung, in der die werte unserer Gesellschaft vermittelt werden. Aktuell müssen wir die Schulpflicht für Flüchtlinge von Beginn an konsequent umsetzen, um niemanden sich selbst zu überlassen.

Die Integrationsmaßnahmen dürfen aber nicht zu Lasten der Bevölkerung in Deutschland geschehen. Hierfür müssen zusätzliche Ressourcen vom Bund und den Ländern zur Verfügung gestellt werden", hatte Jutta Liebetruth für die AfB-Niedersachsen in Schwerin unter Beifall gefordert.

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