Hürden für Integration auf dem Arbeitsmarkt senken

Michallik Bernd Cnmi Thumb
 

Bernd Michallik, SPD-Kreisvorsitzender und Wirtschaftsexperte der Sozialdemokraten im Landkreis Verden, hält es für sinnvoll, die Vorrangprüfung durch die Arbeitsagentur zeitweise auszusetzen. Er hält dies für ein wichtiges Signal für eine fortschrittliche Integrationspolitik, so Michallik.

 

"Die bisherigen Erfahrungen der deutschen Integrationspolitik zeigen ganz deutlich, dass der Zugang zum Arbeitsmarkt einen wesentlichen Beitrag zu einer gelungenen Integration leistet. Ökonomische Unabhän- gigkeit, eine erfüllende Aufgabe, Anerkennung für die eigene Arbeit und der Kontakt mit den Kolleginnen und Kollegen erzeugt das Gefühl, Teil der Gesellschaft zu sein. Umso leichter fällt es den Asylbewerbern  und Zuwanderern, unsere Kultur kennenzulernen und sich darin einzufinden."

Damit steige nicht nur die Wahrscheinlichkeit, sich in der neuen Gesellschaft zurechtzufinden, sondern auch die gegenseitige Akzeptanz, ist sich Bernd Michallik sicher. Der SPD-Kreisvorsitzende verweist darauf, dass Anträge auf eine Arbeitserlaubnis überwiegend positiv beschieden würden. Abgelehnte Anträge aufgrund der Vorrangprüfung sind eigentlich die Ausnahme, verursachen aber bürokratischen Aufwand. Deshalb ist es für Bernd Michalik der richtige Weg, die bürokratischen Hürden an dieser Stelle zumindest zeitweise abzusenken und die Vorrangprüfung auszusetzen.

Dies würde auch dem Ziel einer zügigen Integration von Geflüchteten und Zuwanderern entsprechen und zugleich auch die Sozialsysteme entlasten.

 
    Arbeit     Bürgergesellschaft     Innen- und Rechtspolitik     Sozialstaat
 

 


Kommentar schreiben

Netiquette
 

Spamschutz

Senden
 

Netiquette

Schließen
 

Unsere Internetseite soll eine Plattform für ernsthafte Diskussionen sein, bei dem Toleranz, Offenheit und Fairness zu den Grundprinzipien gehören. Wir begrüßen sachliche und konstruktive Inhalte, die zu einer angeregten Diskussion beitragen und der Meinung anderer Kommentatoren tolerant und unvoreingenommen begegnen. Wird gegen diese Grundprinzipien verstoßen, kann dies zur Löschung von Kommentaren führen.

Um bei uns zu kommentieren muss die eigene E-Mail-Adresse angegeben werden. Selbstverständlich wird diese E-Mail-Adresse nicht veröffentlicht und auch nicht an Dritte weitergegeben. Die Angabe einer falschen E-Mail-Adresse ist ein Verstoß gegen unsere Nutzungsbedingungen. Wir machen daher Stichproben, die dann zur Löschung von Kommentaren führen können. Mit Absenden des Formulars werden unsere Nutzungsbedingungen anerkannt.