Hepke begrüßt Vorstoß für bessere Bezahlung von Kita-Fachpersonal

 
 

Fritz-Heiner Hepke, Kreisvorsitzender der Arbeiterwohlfahrt (AWO) und SPD-Sozial-
experte, hat es begrüßt, dass die neue Bundesfamilienministerin Dr. Franziska Giffey gleich zu Beginn ihrer Amtsübernahme eine bundesweite Debatte über die Bezahlung von Kita-Erzieherinnen und Erziehern angestoßen hat.

 

Dazu erklärte der AWO-Kreisvorsitzende und Achimer SPD-Kommunalpolitiker: "Ich begrüße den Vorstoß von Dr. Giffey für eine bessere Bezahlung von Erzieherinnen und Erziehern ausdrücklich und hoffe, dass hiervon mehr als nur eine Signalwirkung ausgeht. Diesen Beruf besser zu bezahlen ist mehr als überfällig. Im Bereich der Kleinkinderbetreuung klaffen nämlich gesellschaftlicher Anspruch und tatsächliche Rahmenbedingungen weit auseinander. Die Anfoderungen an den Beruf sind gerade in den vergangenen Jahren immer weiter gestiegen. Kita-Fachpersonal wird allerorten dringend gebraucht."

 

Fritz-Heiner Hepke findet, dass der Vorstoß der neuen Ministerin somit gleich zwei zentrale Herausforderungen in guter Betreuung für Kleinkinder betrifft: Die angemessene Vergütung und den Fachkräftemangel. Vielerorts können bereits heute Krippengruppen nicht eröffnet und Einrichtungen nicht ausgebaut werden, weil es an qalifiziertem Personal fehlt. Deshalb ist für den SPD-Sozialexperten Hepke der Bund in der Pflicht, mehr Gelder für diese gesellschaftlich so wichtige Aufgabe der Kinderbetreuung zur Verfügung zu stellen. Kommunen, Länder, Kitaträger und Eltern darf man damit nicht alleine lassen.

 

Der AWO-Kreisvorsitzende verweist auf Erfahrungen der AWO als Trägerin von bundesweit über 2 500 Kitas. Auch bei der AWO sei das Problem des Fachkräftemangels enorm. Die Gründe dafür vielfältig. Neben der wenig attraktiven Vergütung, ist die Ausbildung mit bis zu fünf Jahren deutlich zu lang und zu wenig praxisorientiert. Im Wettbewerb um Fachkräfte hat der Kinderbetreuungsbereich damit immense Nachteile, so das Ergebnis von AWO-Untersuchungen.

 

Umso erfreulicher ist es, so Hepke, dass s die neue Bundesfamilienministerin  unmittelbar nach Amtsantritt, die Bezahlung und Betreuungsqualität von Kleinkindern in den Fokus stellt. Gerade in ihrem Eintreten für bundesweit einheitliche Rahmenbedingungen ist dieser Vorstoß ein wichtiges Signal. Abschließend erinnert Hepke daran, dass sich AWO, SPD und Gewerkschaften schon lange für ein Bundesqualitätsgesetz einsetzen, welches eine gute Betreuung von Kindern in der Kita sicherstellen soll.

 


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