Karin Hanschmann fordert konkrete Schritte für gleiche Bezahlung von Frauen und Männern

 
 

"Gleicher Lohn für gleiche Arbeit. Dieser Grundsatz muss für Frauen und Männer uneingeschränkt gelten". Dies verdeutlicht SPD-Ratsfrau Karin Hanschmann, Vize-Vorsitzende der Arbeitsgemeinschaft für Arbeitnehmerfragen im SPD-Kreisverein Verden (AfA), im Pressedienst der Kreis-SPD. "Das Deutschland innerhalb der Europäischen Union immer noch einen der Spitzenplätze bei der Lohndiskriminierung einnimmt, darf so nicht bleiben", fordert die engagierte Sozialdemokratin aus der Kreisstadt.

 

Sie reagierte damit auf die jüngst von der EU-Kommission  vorgelegten Zahlen, nach denen Deutschland nur noch vor Tschechien und Estland bei der Entgeltgerechtigkeit am Tabellenende liegt.

 

"Wenn Frauen in Deutschland pro Stunde 21,5 Prozent weniger verdienen als Männer, dann ist dies skandalös und gleichzeitig ein deutliches Signal, dass die strukturellen Ungleichgewichte zwischen Frauen und Männern auf dem Arbeitsmarkt konsequent abgebaut werden müssen", fordert Karin Hanschmann.

 

Mit der Einführung des von der SPD durchgesetzten Mindestlohns, dem Gesetz für Entgelttransparenz und der gesetzlichen Regelung für mehr Frauen in Führungspositionen habe die SPD zwar in den vergangenen Jahren bereits wichtige Schritte in die richtige Richtung durchgesetzt und aktuell kommt noch das Rück-

kehrrecht aus Teilzeit in Vollzeit hinzu, so Karin Hanschmann. aber die Lücke, die zu schließen ist, ist einfach nicht hinnehmbar. Leider gebe es bisher nicht das  Gesetz, das die Lohnlücke auf einen Schlag schließt.

 

Karin Hanschmann erwartet deshalb von der SPD-Bundestagsfraktion in Berlin, sich nachdrücklich für weitere Maßnahmen  zur Herstellung der Entgeltgerechtigkeit einzusetzn. "Dazu gehört auch konkret, dass wir die Tariflöhne in der Pflege stärken und finanzielle Ausbildungshürden bei Sozial- und Pflegeberufen abbauen. Da über 85 Prozent der Beschäftigten in dieser Branche weiblich sind, kommt dies vor allem Frauen zugute", macht die Vize-AfA-Kreischefin Hanschmann deutlich.

 


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